Alle Artikel in: Singen

Gute Vorsätze

Wie du es schaffst, 2019 endlich öfter Gesangsübungen zu machen! Der Jahreswechsel ist für viele Menschen die Zeit der guten Vorsätze für’s neue Jahr. Wer selbst nicht schon eine passende Liste verfasst hat, findet viele Vorschläge und Ratschläge im Internet. Hier gibt es neben der Top 10 auch eine Auflistung der lustigsten Vorsätze für’s neue Jahr u.v.m. Bei all dem guten Willen bleibt nur die Frage: Warum werden die meisten Vorsätze überhaupt nicht umgesetzt? Auch hier sind sich die Experten einig. Ob zu viele Vorsätze oder zu hoch gesteckte Ziele, meist scheitert man wegen zu hoher Erwartungen an sich selbst. Auch die Alltagsroutine lässt oft nicht genügend Raum für die Umsetzung. Egal, ob du dich für meinen Newsletter angemeldet hast, oder zufällig auf meiner Seite gelandet bist – ich gehe schwer davon aus, dass du dich für’s Singen interessierst. Vielleicht möchtest du dich 2019 endlich trauen, Gesangsunterricht zu nehmen, vor Publikum zu singen, in eine Band einzutreten, deine Songs aufzunehmen, in einem Chor zu singen oder einfach nur deine Stimme entdecken. Bei all diesen Vorsätzen …

So schaffe ich es, meinen Lebensunterhalt als Musikerin zu verdienen

Kann man denn eigentlich von Musikmachen leben? Was machst du sonst so? Hast du auch einen Beruf erlernt? Solche und ähnliche Fragen hören wir Musiker immer wieder und sie haben etwas gemeinsam: Sie nerven uns total! Ja, man kann als Musiker überleben, nein sogar sehr gut von der Kunst leben, wenn man es richtig anstellt! Dazu muss man auch nicht berühmt – oder auf Sponsoren angewiesen sein. Vielmehr kommt es darauf an, sich einen guten Plan zurechtzulegen und mehrere Standbeine aufzubauen. Ich unterscheide zwischen zwei unterschiedlichen Arten von Musikern: Musiker, welche in einer oder mehreren gut laufenden Party-Cover-Band-Formationen spielen und Musiker, welche sich als Künstler verstehen und nur eigene Songs oder ausgewählte Cover spielen. Die Musiker ersten Sorte können von einer Coverband leben, sofern diese gut gebucht ist Da rede ich von mindestens zehn Gigs im Monat. Bei Gagen zwischen 250 € und 400 € pro Nase und Gig kommt da genug Geld zum Leben zusammen. Ich persönliche gehöre zu den Musikern der zweiten Sorte, bei denen die Kunst vor der Wirtschaftlichkeit steht. Da ich …

Online Gesangsunterricht, geht das denn?

Immer häufiger suchen Sänger nach einer Möglichkeit, ganz bequem zuhause ihre Stimme trainieren zu können. Oft gibt es vor Ort nicht das passende Unterrichtsangebot und der geeignete Vocal-Coach für regelmäßigen Unterricht wohnt einfach zu weit weg. Aber ist es überhaupt möglich, ein auf die eigene Stimme angepasstes Unterrichtskonzept online zu finden? Mit dieser Frage beschäftige ich mich seit einigen Jahren. Auf YouTube gibt es zwar unzählige Videos von Vokal-Coaches zu allen möglichen Themen, aber einen zusammenhängenden Kurs mit passenden Übungen für die eigene Stimmlage sucht man vergebens. Das Angebot an Literatur mit Übungs-CDs ist zwar groß, aber die Übungen haben mich meist enttäuscht. Meiner Erfahrung nach sind diese meist zu allgemein und viel zu oberflächlich, um die komplette Stimmrange zu trainieren. Nachdem ich immer mehr Interessenten für meinen Unterricht aus Zeitgründen abweisen musste, kam mir die Idee, selbst einen Online-Gesangskurs zu gestalten. Mehr als 50 Schüler zu betreuen und dabei für jeden einzelnen Schüler ein individuelles Unterrichtskonzept zu gestalten, stieß an meine Grenzen. Andererseits wollte ich niemanden abweisen, der mich um Hilfe bittet. Ich unterrichte …

Erste Hilfe bei Lampenfieber

Ohne Lampenfieber wäre ein Auftritt nur noch Routine – und ein bisschen Nervosität gehört einfach dazu. Problematisch wird es nur, wenn das Lampenfieber dich dermaßen im Griff hat, dass du Gefahr läufst, einen Blackout zu bekommen. Die meisten Künstler haben so etwas im Laufe ihrer Karriere schon erlebt. Ich kann mich auch an einen Auftritt erinnern, wo ich einfach nicht mehr wusste wie die erste Textzeile des Songs ging, den ich gerade singen wollte. Damals war ich noch unerfahrener und habe mir meine Verunsicherung anmerken lassen. Nach dem Auftritt hab ich mich wahnsinnig über mich geärgert und mir geschworen, mich noch besser vorzubereiten. Aber wenn es dich packt, dann packt es dich und und das Lampenfieber schlägt voll zu. Mit der Zeit habe ich herausgefunden, dass es sinnvoller ist, sich eine geeignete Strategie anzueignen, um besser mit Lampenfieber umgehen zu können. Denn je mehr du versuchst das Lampenfieber zu unterdrücken, umso stärker und quälender wird es. Damit dich das Lampenfieber nicht total lähmt, habe ich einige meiner Erfahrungen sowie zwei Übungen in den folgenden drei Videos für …

The Voice of Germany: Interview mit Thomas

Mein Schüler Thomas ist beim Casting von „The Voice of Germany“ eine Runde weiter gekommen! Wie´s war? Ich hab für euch nachgefragt. Name:  Thomas Schievenin Wie oft hast du bereits an einem Casting teilgenommen? Thomas: Zwei mal Mit welchen Songs bist du reingegangen? Thomas: Mit „All of me“ von John Legend und „Make you feel my love“ in einer Version von Adele. Bist du schon mal eine Runde weiter gekommen? Thomas: Beim ersten Mal hab ich ein paar Runden geschafft! Wie hast du dich vorbereitet? Thomas: Ich bekomme regelmäßig Gesangsunterricht bei Carina Offergeld und bereite zusammen mit ihr die Songs vor. Wie gehst du mit Kritik um? Thomas: Meist erfolgt kein direktes Feedback von der Jury. Normalerweise wird den Teilnehmern gesagt, dass die Jury einfach auf der Suche nach etwas anderem ist. Warst du sehr nervös? Thomas: Ja, auf jeden Fall! Aber aus diesem Grund hab ich beschlossen, an dem Casting teilzunehmen. Man lernt, wie man mit Nervosität umgehen kann. Warum nimmst du an Castings teil? Thomas: Ich habe bereits zweimal an einem Casting teilgenommen. Auf …

Die Casting Saison ist eröffnet!

Wie bereitet man sich eigentlich auf ein Casting vor? Neulich waren wieder zwei meiner Schüler im Casting bei „The Voice of Germany.“ Regelmäßig vor der nächsten Staffel von „The Voice of Germany“, „Deutschland sucht den Superstar“ und Co. geht es bei mir im Unterrichtsstudio so richtig rund. Dabei habe ich beobachtet, dass es zwei Sorten von Schülern gibt. Während die einen das ganze Jahr auf das Casting hinfiebern und sich optimal vorbereiten, gibt es auch andere, die kurz vor Anmeldeschluss ihren inneren Schweinehund überwinden, um doch noch schnell eine Startnummer zu ergattern. Die eigentliche Frage ist, was einen bewegt, an einem Casting teilzunehmen. Ich habe manchmal das Gefühl, dass genau diese Frage nicht beantwortet ist. Meine Aufgabe besteht darin, meine Schützlinge optimal auf diesen Moment vorzubereiten. Deshalb stelle ich in der Castingvorbereitung die wichtigen Fragen. Es geht nicht allein um die Darbietung, sondern um ein Gesamtpaket. In solchen TV-Formaten, wie den oben genannten, wird ein formbares Talent gesucht, um das sich eine komplette Story stricken lässt. Falls du mit dem Gedanken spielst, selbst an einem …